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B07415

Schöntal

SchlagworteHaustafel, Schöntal, Restaurant, Bäckerei, Buchmann, Ammann, Zimmermann, Aeschlimann, Schöntal
Jahr1830
Standort
Ordner
KategorieHaustafel
  • Auf dem Speisezettel der Bewohner der Gemeinde Bauma stand um 1900 vor allem Brot, das man in beinahe jedem Weiler kaufen konnte. Bauma verfügte über zahlreiche Bäckereien:

  • Ammann Schöntal
  • Bosshard Saland
  • Breitenmoser Au
  • Binder Bauma
  • Egli Lipperschwendi
  • Keller Schwendi
  • Kündig Blitterswil
  • Lattmann Grütli Bauma
  • Mahler Tüfenbach
  • Merz Juckern
  • Mettler Bauma
  • Schiess Bauma
  • Speck / Rathgeb Gublen
  • Spörri Schönthal
  • Trudel Bauma
  • Voland Bauma
  • Zimmermann Gublen

  • Den Betrieb des Schöntals, später mit Getränke- und Kohlenhandel, führte lange Zeit A. Buchmann und später sein Sohn Albert Buchmann.
  • An der Ostseite wurde das Gebäude 1937 mit einem Verkaufsladen erweitert.
  • Die Gebäulichkeiten wechselten den Besitzer von A. Buchmann zu Bäcker Ammann, 1980 zu Alphons und Ruth Zimmermann und 1984 zu Familie Aeschlimann.

  • Nach der Übernahme des Restaurants baute die Familie Zimmermann den ehemaligen Verkaufsladen zu einem Säli um, das den Wirtschaftsbetrieb ergänzte.
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    10.06.2019. 15:17

    B07295

    Heimatwerk

    SchlagworteHaustafel, Heimatwerk, Heimarbeit, Weberei, Spinnerei, Laden, Textil, Textilindustrie, Heimatwerk
    Jahr1882
    Standort
    Ordner
    KategorieHaustafel
  • Heimatwerk / Herrschaftshaus der Seidenfabrik

  • 1882 Erbaut als Villa Schaufelberger, Besitzer der Seidenweberei nebenan
  • 1886 Kauf durch Jakob Huber
  • 1928 Gründung der Genossenschaft zur Förderung der Heimarbeit, um den Kleinbauern Gelegenheit zu bieten ihr bescheidenes Einkommen aufzubessern.
  • 1930 Verkauf der Villa Huber an Julius Bruhin. Seine Frau Emilie wirkte als Geschäftsleiterin der Handweberei Zürcher Oberland und stellte ihr Haus als Geschäftsstelle und Ladenlokal zur Verfügung. 1996 Errichtung einer Stiftung zur Erhaltung und Förderung des traditionellen Handwerks im Zürcher Berggebiet
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    27.05.2019. 23:26

    B07272

    Gasthaus Adler

    SchlagworteHaustafel, Gasthaus, Adler, Hotel, Jucker, Mittelholzer, Schwarz, Bed&Breakfast Gasthaus Adler
    Jahr1800 ca.
    Standort
    Ordner
    KategorieHaustafel
  • Der Adler war ein stolzes Hotel inmitten des Dorfes. Angeschlossen war eine Fuhrhalterei.
  • Zu den berühmten Betreibern des Gasthofes und des Hotels gehören Schaggi Jucker und von 1977 bis 2011 das Wirteehepaar Mittelholzer.
  • 2011 übernahm Helen Schwarz den Adler und führt ihn als Bed&Breakfast weiter.
  • 2017 im Besitz der Thalmann AG resp. Ruth Thalmann
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    27.05.2019. 23:25

    B07293

    Reformierte Kirche

    SchlagworteHaustafel, Reformierte Kirche, Religion, Bauma Reformierte Kirche
    Jahr1769
    Standort
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    KategorieHaustafel
  • Am 18. Oktober 1650 bot der Wirt Hans Rüegg einen Teil seiner “Münzachwiese“ neben seinem Gasthaus Tanne gratis als Bauplatz für die Kirche an.
  • Im Gebiet der neu zu erstellenden Kirche lebten geschätzte 837 Seelen in 30 kleinen Dörfern, die bis anhin den Kirchgemeinden Pfäffikon, Bauma und Wila angehörten. Das bedeutete für die Bewohner Kirchwege von 1 – 3 Stunden.
  • Am 14. April wurde der Antrag zur Baubewilligung gestellt und bereits am 27. Mai begannen die Bauarbeiten. Da aber anstelle des Dachreiters neu ein Turm gewünscht wurde, mussten die Pläne abgeändert werden. Sie wurden von der Regierung speditiv bewilligt.
  • Unter der fachlichen Bauleitung von Baumeister Söllis arbeiteten verschiedenste Handwerker aus der näheren und weiteren Umgebung am Bau.
  • Nach weniger als sieben Monaten war die Kirche soweit vollendet, dass sie benützt werden konnte. Verschiedene Amtspersonen, Gemeinden und Behörden stifteten Fenster, Taufstein und Kanzel.

  • Am 14. Dez. 1651 fand der Einweihungsgottesdienst statt. Der Bau der Kirche führte dazu, dass um das Gotteshaus das Zentrum Bauma entstand. Zu dieser neuen Gemeinde gehörten 41 Siedlungen mit 122 Haushaltungen, bewohnt von 776 Seelen.
  • Die Kirche konnte vollständig mit Spenden bezahlt werden und bot Platz für 700 Personen.
  • Nach Abzug sämtlicher Löhne für Handwerker, Boten und Materialkosten verblieb ein Baukostenüberschuss von 840 Gulden. Dieser Überschuss reichte noch etliche Jahre für “dem Sigrist syn Belohnung, dem Pfarrverweser syn Zehrung und etwas andere Usgaben“.
  • 1769 / 70 wurde die Kirche abgerissen und durch Maurermeister Jakob Haltiner aus Altstätten neu erstellt und vergrössert, zählte doch die Kirchgemeinde 1200 Abendmahlberechtigte. Der ganze zweite Kirchenbau war im Juni 1770 vollendet. Es ist die noch heute bestehende Kirche.
  • Durch die Schenkung von 200 m2 Land konnte der Friedhof bei der Kirche erweitert werden. Von der alten Kirche erhalten sind der Wappenstein über dem Westeingang und die Kanzel (ohne das Kanzeldach).
  • Am 25. Mai 1856 konnte der neue Friedhof im Rossweidli bezogen werden. Die alte Friedhofmauer bei der Kirche wurde ab 1870 abgetragen und eine Gartenanlage gestaltet.
  • 1886 wurde ein neues, vierstimmigen Geläute (h-Dur) aufgezogen. Es ersetzte das alte, unharmonische. Im Jahr 1926 fand eine Totalrenovation statt unter der Leitung von Architekt Koella aus Wädenswil.
  • An der Kirche befindet sich seit Beginn eine Uhr, die an beiden Zifferblättern bis 1885 nur einen Stundenzeiger besass. Dann erst wurden die Minutenzeiger montiert.
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    28.03.2019. 14:05

    B07273

    Gasthaus zum Tanne

    SchlagworteHaustafel, Gasthaus, Hotel, Taverne, Tanne, Zollhaus, Waaghaus, Bühne, Saal, Tannensaal, Wirtshausschild Gasthaus zum Tanne
    Jahr1564
    Standort
    Ordner
    KategorieHaustafel
  • Das genaue Baujahr des Gasthauses zur Tanne ist unbekannt, wird jedoch im Zehntenrodel von 1541 erstmals erwähnt.
  • 1651 schenkte der damalige Wirt, Hans Rüegg, eine Wiese vor seinem Gasthof für den Bau einer Kirche, womit Bauma zu einer Kirchgemeinde wurde.
  • Nach und nach gruppierte sich um Kirche und Gasthaus eine eigentliche Siedlung.
  • 1661 erteilte die Zürcher Regierung dem Ort Bauma das Marktrecht. Deshalb erstellte der Tannenwirt ein Zoll- und Waaghaus.
  • 1786 brannten im Dorf neun Häuser nieder, darunter auch den Gasthof zur Tanne mit dem Zoll- und Waaghaus.
  • Ein Jahr später wurde das Gebäude mit dem heutigen Kubus neu aufgebaut.
  • 1864 wurde eine Metzgerei eingebaut, später eine Bijouterie, 1885 erfolgten Umbauten, 1895 ein Backsteinanbau mit Tanzsaal und Bühne.
  • 1964 erwarb die Politische Gemeinde Bauma den Gasthof, vor allem um den Saal für Vorführungen der Vereine zu erhalten. Im Untergeschoss fand die Gemeindebibliothek einige Jahre eine Bleibe.
  • 1997 wurde das Gebäude umfassend saniert, Fremdenzimmer eingebaut und der Saal mit den modernen Beleuchtungs- und Audioanlagen ergänzt.
  • Als besonderes Schmuckstück prangt seit 1775 das prächtige Wirtshausschild an der Tanne.
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    28.03.2019. 14:04

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