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B07302

Haus zur Weinrebe

SchlagworteHaustafel, Restaurant, Weinrebe Haus zur Weinrebe
Jahr1812
Standort
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KategorieHaustafel
  • - Die Weinrebe wurde im 17./18. Jahrhundert erstellt.
  • - 1812 war sie als zwei halbe Häuser und kleine Scheune eingetragen.
  • - Ende 19. Jh. erfolgte der Anbau einer Küferwerkstatt. Sie wurde zu einer Wirtschaft mit Weinhandlung. Die eigentliche Küferei befand sich im Keller des Gebäudes.
  • - 2012 erfolgte die Schliessung des Restaurantbetriebes. Im Gebäude wurden Wohnungen eingebaut.
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    30.11.2018. 10:34

    B07296

    Zentralschulhaus, Gemeindehaus

    SchlagworteHaustafel, Schule, Schulhaus, Zentralschulhaus, Dorf, Bauma, Zentralschulhaus, Gemeindehaus
    Jahr1871
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    KategorieHaustafel
  • Das Zentralschulhaus

  • Von 1869 bis 1871 wurde im Dorf Bauma das neue Zentralschulhaus gebaut. Errichtet durch Baumeister Hess aus Dürnten nach Plänen des staatlichen Bauaufsehers Johannn Rudolf Roth. Ähnliche Schulhäuser stehen in Richterswil, Wollishofen und Adliswil.

  • Das stattliche neue Schulhaus hatte vier Zimmer, wovon eines während vierzehn Jahren der Sekundarschule vermietet wurde. Nachdem die Primarschule 1973 ins Schulhaus Altlandenberg umgezogen war, wurde das Zentralschulhaus zum Gemeindehaus umgebaut.

  • 2018 erfolgte eine umfassende Sanierung des Gebäudes mit Lifteinbau, Feuerschutzanlagen und Massnahmen für die Erdbebensicherheit.
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    30.11.2018. 10:34

    B07298

    Mühle Bauma

    SchlagworteHaustafel, Mühle, Heinrich Gujer Mühle Bauma
    Jahr1549
    Standort
    Ordner
    KategorieHaustafel
  • - Die Mühle Bauma ist der Ursprung der Familie Gujer/Guyer.

  • - 1468 wurde bereits eine Mühle erwähnt.
  • - 1549 erstellte Junghans von Hörnen einen neue Mühle auf der linken Seite des Weissenbaches.
  • - 1802 ersteigerte Hans Heinrich Gujer, Ad. Guyer-Zellers Grossvater, die Mühle.
  • - Sein Sohn, Heinrich Gujer, wuchs in der Mühle auf und wurde bekannt als der kluge Müller von Bauma, der die erste Rede am Ustertag von 1830 hielt und damit die Neuordnung des Kantons Zürich mit der neuen Verfassung einläutete.
  • - 1812 wurde das Wohn- und Mühlengebäude mit der Sägerei erweitert
  • - 1821 errichtete Gujer eine Beimühle und eine Spinnerei
  • - 1832 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt.
  • - 1890 erfolgte ein starker Umbau des Wohnhauses mit einem zweistöckigen Verbindungsbau zur Spinnerei
  • - 1938 richteten Stauffenegger und Kesselring ein Erholungs- und Altersheim ein
  • - 1976 wurden Remise, Trotte und Schaune abgebrochen und durch ein Mehrfamilienhaus ersetzt.
  • - 1973 übernahm die Firma Wolfensberger die Gebäulichkeiten und schuf Wohnungen für ihre Arbeiterfamilien.
  • - 2000 erfolgte eine Fassadenrenovation
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    30.11.2018. 10:34

    B07291

    Bahnhof Bauma

    SchlagworteHaustafel, Bahnhof, Bauma, SBB, TThB, Tösstalbahn, Bahnhof Bauma
    Jahr1910
    Standort
    Ordner
    KategorieHaustafel
  • Mit der Verbreitung der Heimarbeit wuchs die Bevölkerung des oberen Tösstals stark. Für den Austausch der Textilien genügten die herkömmlichen Pfade und Wege. Mit Beginn der Industrialisierung ab ca. 1820 brauchte es Strassen, auf denen die vielen Güter zuverlässig transportiert werden konnten. So erhielt auch das Tösstal anstelle des Tösslaufs eine Kantonsstrasse. Als dies nicht mehr genügte, wurde im Jahr 1871 die Tösstalbahn Gesellschaft gegründet und 1875 die Strecke Winterthur – Bauma gebaut.
  • Darauf folgte 1876 die Strecke nach Wald.
  • Im gleichen Jahr und erneut im Jahr 1877 wurden infolge Hochwassers die Geleise der Tösstalbahn an mehreren Stellen weggespült. Die Bahnlinie war für Wochen unterbrochen.
  • Nun sah sich die Zürcher Regierung zum Handeln veranlasst, und die Töss erhielt ein festes Bett mit Schwellen. Neben der Verbauung der Töss erfolgte das Wiederaufforsten grosser Teile des Tössberglandes.
  • Der Bahnhof Bauma war das Verkehrszentrum im Tösstal mit einer grössern Anzahl von Angestellten. Daher wurde schon sehr früh eine Sozialdemokratische Partei gegründet. Auch der Samariterverein war eine Nachfolgeorganisation des Samaritervereins der Tösstalbahn
  • 1875 Winterthur - Bauma Streckeneröffnung, 1951 elektrifiziert
  • 1876 Bauma - Wald- Rüti eröffnet, 1951 elektrifiziert
  • 1901 Bauma - Uerikon, 1947 elektrifiziert

  • Bahnhofshalle:
  • Französische Züge fuhren 1844 von Strassbourg nach Basel. Es war die erste internationale Bahnlinie der Welt.
  • - Nach der Gründung des schweizerischen Bundesstaates 1848 entstand ein Eisenbahngesetz und die Eisenbahngesellschaften bauten in rasantem Tempo Eisenbahnstrecken.
  • - Die Bahnhofshalle oder Wageneinstellhalle ist 104 m lang und 19 m breit und verfügt über keine Stütze.
  • - Sie ist in moderner Elementbauweise gebaut, so dass ein Ab- und Wiederaufbau günstig war.
  • - 1882 wurde die Halle in Basel zu klein, und man baute sie ab.
  • - In Olten diente sie nach dem Wiederaufbau als Schreinerei und Holzlager.
  • - 2015 wurde die Halle in Bauma neu aufgestellt. Die Dachträger verstärkte man, um das rund doppelte Gewicht einer allfälligen Schneelast auffangen zu können.
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    30.11.2018. 10:34

    B07292

    Haus zur Salzwaage

    SchlagworteHaustafel, Salz, Salzregal, Haus, Gebäude, Salzwaage Haus zur Salzwaage
    Jahr1900
    Standort
    Ordner
    KategorieHaustafel
  • Das Salzregal

  • Salz ist ein Gut von historischer Bedeutung. Im Mittelalter war es das teuerste Verbrauchsgut des täglichen Bedarfs.
  • Das Salzregal ist das Hoheitsrecht der Salzgewinnung. Dieses haben in der Schweiz die Kantone inne. 1973 schlossen die Schweizer Kantone mit Ausnahme des Kantons Waadt einen Konkordatsvertrag und übertrugen die Rechte und Pflichten des Salzhandels auf die Schweizer Salinen. Ging es früher primär um die Gewährleistung der Ernährungssicherheit unter Beibehaltung der Unabhängigkeit gegenüber ausländischen Mächten, so liegt heute der Fokus auf der Sicherstellung der Mobilität insbesondere in den Wintermonaten.
  • Im Mittelalter war Salz die einzige Möglichkeit, Fleisch und Käse für den Handel, den Transport und die Vorratshaltung haltbar zu machen.
  • Zuerst hütete jeder Kanton streng sein eigenes Salzmonopol, was logischerweise zu drastischen Preiskämpfen führte. Salzschmuggel über die Kantonsgrenzen hinweg – etwa von Baselland nach Bern – war ein gängiges Delikt, das bis in die 1970er Jahre hinein die Polizei in Atem hielt.
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    30.11.2018. 10:34