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B07415

Schöntal

SchlagworteHaustafel, Schöntal, Restaurant, Bäckerei, Buchmann, Ammann, Zimmermann, Aeschlimann, Schöntal
Jahr1830
Standort
Ordner
KategorieHaustafel
  • Auf dem Speisezettel der Bewohner der Gemeinde Bauma stand um 1900 vor allem Brot, das man in beinahe jedem Weiler kaufen konnte. Bauma verfügte über zahlreiche Bäckereien:

  • Ammann Schöntal
  • Bosshard Saland
  • Breitenmoser Au
  • Binder Bauma
  • Egli Lipperschwendi
  • Keller Schwendi
  • Kündig Blitterswil
  • Lattmann Grütli Bauma
  • Mahler Tüfenbach
  • Merz Juckern
  • Mettler Bauma
  • Schiess Bauma
  • Speck / Rathgeb Gublen
  • Spörri Schönthal
  • Trudel Bauma
  • Voland Bauma
  • Zimmermann Gublen

  • Den Betrieb des Schöntals, später mit Getränke- und Kohlenhandel, führte lange Zeit A. Buchmann und später sein Sohn Albert Buchmann.
  • An der Ostseite wurde das Gebäude 1937 mit einem Verkaufsladen erweitert.
  • Die Gebäulichkeiten wechselten den Besitzer von A. Buchmann zu Bäcker Ammann, 1980 zu Alphons und Ruth Zimmermann und 1984 zu Familie Aeschlimann.

  • Nach der Übernahme des Restaurants baute die Familie Zimmermann den ehemaligen Verkaufsladen zu einem Säli um, das den Wirtschaftsbetrieb ergänzte.
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    10.06.2019. 15:17

    B07293

    Reformierte Kirche

    SchlagworteHaustafel, Reformierte Kirche, Religion, Bauma Reformierte Kirche
    Jahr1769
    Standort
    Ordner
    KategorieHaustafel
  • Am 18. Oktober 1650 bot der Wirt Hans Rüegg einen Teil seiner “Münzachwiese“ neben seinem Gasthaus Tanne gratis als Bauplatz für die Kirche an.
  • Im Gebiet der neu zu erstellenden Kirche lebten geschätzte 837 Seelen in 30 kleinen Dörfern, die bis anhin den Kirchgemeinden Pfäffikon, Bauma und Wila angehörten. Das bedeutete für die Bewohner Kirchwege von 1 – 3 Stunden.
  • Am 14. April wurde der Antrag zur Baubewilligung gestellt und bereits am 27. Mai begannen die Bauarbeiten. Da aber anstelle des Dachreiters neu ein Turm gewünscht wurde, mussten die Pläne abgeändert werden. Sie wurden von der Regierung speditiv bewilligt.
  • Unter der fachlichen Bauleitung von Baumeister Söllis arbeiteten verschiedenste Handwerker aus der näheren und weiteren Umgebung am Bau.
  • Nach weniger als sieben Monaten war die Kirche soweit vollendet, dass sie benützt werden konnte. Verschiedene Amtspersonen, Gemeinden und Behörden stifteten Fenster, Taufstein und Kanzel.

  • Am 14. Dez. 1651 fand der Einweihungsgottesdienst statt. Der Bau der Kirche führte dazu, dass um das Gotteshaus das Zentrum Bauma entstand. Zu dieser neuen Gemeinde gehörten 41 Siedlungen mit 122 Haushaltungen, bewohnt von 776 Seelen.
  • Die Kirche konnte vollständig mit Spenden bezahlt werden und bot Platz für 700 Personen.
  • Nach Abzug sämtlicher Löhne für Handwerker, Boten und Materialkosten verblieb ein Baukostenüberschuss von 840 Gulden. Dieser Überschuss reichte noch etliche Jahre für “dem Sigrist syn Belohnung, dem Pfarrverweser syn Zehrung und etwas andere Usgaben“.
  • 1769 / 70 wurde die Kirche abgerissen und durch Maurermeister Jakob Haltiner aus Altstätten neu erstellt und vergrössert, zählte doch die Kirchgemeinde 1200 Abendmahlberechtigte. Der ganze zweite Kirchenbau war im Juni 1770 vollendet. Es ist die noch heute bestehende Kirche.
  • Durch die Schenkung von 200 m2 Land konnte der Friedhof bei der Kirche erweitert werden. Von der alten Kirche erhalten sind der Wappenstein über dem Westeingang und die Kanzel (ohne das Kanzeldach).
  • Am 25. Mai 1856 konnte der neue Friedhof im Rossweidli bezogen werden. Die alte Friedhofmauer bei der Kirche wurde ab 1870 abgetragen und eine Gartenanlage gestaltet.
  • 1886 wurde ein neues, vierstimmigen Geläute (h-Dur) aufgezogen. Es ersetzte das alte, unharmonische. Im Jahr 1926 fand eine Totalrenovation statt unter der Leitung von Architekt Koella aus Wädenswil.
  • An der Kirche befindet sich seit Beginn eine Uhr, die an beiden Zifferblättern bis 1885 nur einen Stundenzeiger besass. Dann erst wurden die Minutenzeiger montiert.
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    28.03.2019. 14:05

    B07269

    Restaurant Frohsinn

    SchlagworteHaustafel, Restaurant, Frohsinn Restaurant Frohsinn
    Jahr1787
    Standort
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    KategorieHaustafel
  • - Erstes Haus erbaut 1634.
  • - 1695 wurde der Vorgängerbau des Restaurants Frohsinn erstmals erwähnt.
  • - 1787 nach dem grossen Dorfbrand von 1786 wurde er wieder aufgebaut
  • - 1668 - 1828 bis zum Bau des Zentralschulhauses im Dorf 1828 diente das Gebäude als Schule und wurde vor allem von der Lehrerdynastie Wartmann geführt.
  • - 1846 Umbau zu Bäckerei und Gasthaus
  • - 1907 kreiert August Trudel den Trudelfladen, der auch als Baumerfladen bezeichnet grosse Beachtung fand und auch heute noch in der Konditorei Voland als Mitbringsel oder zum selber geniessen gekauft werden kann.
  • - 1980 stellte David Hartmann den Bäckereibetrieb ein und führte ihn als Lebensmittel-, Früchte- und Gemüsehandlung weiter.
  • - Später war eine Papeterie eingemietet. Während das Restaurant zum Frohsinn sich grosser Beliebtheit erfreut, ist im ehemaligen Ladengeschäft das Uhrengeschäft Tic Tac Timeworks untergebracht.
  • - 2019: Aufgabe des Restaurationsbetriebs und Umbau des Gebäudes zu Wohnungen.
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    26.03.2019. 10:33

    B07297

    Haus zur Farb

    SchlagworteHaustafel, Haus zur Farb Haus zur Farb
    Jahr1812
    Standort
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    KategorieHaustafel
  • - Das Doppelwohnhaus stammt aus dem 17./18. Jh. und ist somit eines der ältesten Gebäude des Dorfes Bauma. Es ist ein typisches Wohn- und Gewerbehaus
  • - 1812 war es als Doppelwohnhaus mit Färberei im Besitz von Heinrich Bosshardt und eines Färbers Cappeler eingetragen.
  • - 1841: Anbau eines Blaufärbhauses, worin bis Ende 19. Jh. Stoffe gefärbt wurden.
  • - In der zweiten Hälfte des 19. Jh. wurde eine Bäckerei eingebaut, 1898 jedoch wieder abgebaut.
  • - Auf der Frontseite Im 2. Obergeschoss bestanden bis 1953 Holzlauben. Auf der Hinterseite sind sie im Zusammenhang mit den Abortanbauten noch vorhanden.
  • - 1953 wurde das Gebäude unter Schutz gestellt.
  • - Ein Ofen aus dem Jahr 1835 wurde 1965 abgebaut und ist im Depot der Kantonalen Denkmalpflege in Dielsdorf.
  • - 1973 wurde das Innere des Gebäudes ohne Einflussnahme der Denkmalpflege radikal modernisiert.
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    26.03.2019. 10:33

    B07302

    Haus zur Weinrebe

    SchlagworteHaustafel, Restaurant, Weinrebe Haus zur Weinrebe
    Jahr1812
    Standort
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    KategorieHaustafel
  • - Die Weinrebe wurde im 17./18. Jahrhundert erstellt.
  • - 1812 war sie als zwei halbe Häuser und kleine Scheune eingetragen.
  • - Ende 19. Jh. erfolgte der Anbau einer Küferwerkstatt. Sie wurde zu einer Wirtschaft mit Weinhandlung. Die eigentliche Küferei befand sich im Keller des Gebäudes.
  • - 2012 erfolgte die Schliessung des Restaurantbetriebes. Im Gebäude wurden Wohnungen eingebaut.
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    26.03.2019. 10:32