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B07298

Mühle Bauma

SchlagworteHaustafel, Mühle, Heinrich Gujer Mühle Bauma
Jahr1549
Standort
Ordner
KategorieHaustafel
  • - Die Mühle Bauma ist der Ursprung der Familie Gujer/Guyer.

  • - 1468 wurde bereits eine Mühle erwähnt.
  • - 1549 erstellte Junghans von Hörnen einen neue Mühle auf der linken Seite des Weissenbaches.
  • - 1802 ersteigerte Hans Heinrich Gujer, Ad. Guyer-Zellers Grossvater, die Mühle.
  • - Sein Sohn, Heinrich Gujer, wuchs in der Mühle auf und wurde bekannt als der kluge Müller von Bauma, der die erste Rede am Ustertag von 1830 hielt und damit die Neuordnung des Kantons Zürich mit der neuen Verfassung einläutete.
  • - 1812 wurde das Wohn- und Mühlengebäude mit der Sägerei erweitert
  • - 1821 errichtete Gujer eine Beimühle und eine Spinnerei
  • - 1832 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt.
  • - 1890 erfolgte ein starker Umbau des Wohnhauses mit einem zweistöckigen Verbindungsbau zur Spinnerei
  • - 1938 richteten Stauffenegger und Kesselring ein Erholungs- und Altersheim ein
  • - 1976 wurden Remise, Trotte und Schaune abgebrochen und durch ein Mehrfamilienhaus ersetzt.
  • - 1973 übernahm die Firma Wolfensberger die Gebäulichkeiten und schuf Wohnungen für ihre Arbeiterfamilien.
  • - 2000 erfolgte eine Fassadenrenovation
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    26.03.2019. 10:32

    B07294

    Stickerei Schaufelberger

    SchlagworteHaustafel, Arzt, Haus, Gebäude, Dynastie, Allenwil Stickerei Schaufelberger
    Jahr1895
    Standort
    Ordner
    KategorieHaustafel
  • Stickereigebäude / Wolfensberger / Migros

  • 1879 Stickereigebäude zweistöckig durch Hauptmann Jakob Schaufelberger erstellt
  • 1886 Hermann Huber, Direktor der Seidenwebschule Wipkingen und Direktor der Seidenweberei Rüti kauft das Gebäude
  • 1895 Aufstockung um einen Stock, Umstellung auf Seidenweberei
  • 1930 Einstellung des Weberei- Betriebs
  • 1931 Kauf durch Giesserei Wolfensberger
  • 1960 Einrichtung des Bearbeitungszentrums bis 2003
  • 2003 Umnutzung mit Anbau der Migrosfiliale
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    26.03.2019. 10:32

    B07274

    (G)Rütli

    SchlagworteHaustafel, Restaurant, Wirtschaft, Bäckerei, Wartmann, Moser, Schiess, Laden, Werkstatt, Kägi, Spörri, Brand, Rütli, Grütli, (G)Rütli
    Jahr1775
    Standort
    Ordner
    KategorieHaustafel
  • Jakob Wartmann, Gürtler und Friedensrichter, kaufte 1775 einen Hausteil von den Rüeggen; 1786 das neue Haus von Schlosser Hans Georg Rüegg. Vier Monate später brannte die Liegenschaft beim grossen Dorfbrand vollständig nieder. Seine Familie mit drei Kindern verlor dabei sein neugebautes Haus mit Stube, Kammer, Küche, einer halben Scheune und Stallung.
  • Er baute es im folgenden Jahr neu auf, als Doppelhaus mit Scheune. Dazu gehörten zwei Wohnstuben, eine Übungsstube, Küche, Keller, vier Kammern, Scheune und Stallung.
  • 1829 übernahm der Sohn Jakob Wartmann-Wartmann, Gemeindeammann, das Haus.
  • 1836 kaufte Johann Spörri die Liegenschaft. Dr. med. Jak. Spörri bezog 1850 das Haus, richtete eine Praxis ein, war Krämer und Weinschenk.
  • 1886 wurde Rudolf Kägi neuer Besitzer und baute eine Schlosserwerkstatt an.
  • 1900 öffnete das Restaurant Grütli seine Türen zusammen mit einer Bäckerei mit Laden.
  • 1908 übernahm der Konsumverein die Bäckerei, die 1912 an Hans Moser weitergegeben und 1971 an Werner Schiess verpachtet wurde, der sie 1978 käuflich erwarb.
  • 1999 baute Werner Schiess den Laden um und verlegte den Eingang auf die Strassenseite.
  • 2015 verlor das Gebäude mit der Schliessung der Bäckerei seine Bedeutung.
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    26.03.2019. 10:32

    B07290

    Doktorhaus Spörri

    SchlagworteHaustafel, Doktorhaus, Spörri, Arzt, Haus, Gebäude, Dynastie, Allenwil Doktorhaus Spörri
    Jahr1838
    Standort
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    KategorieHaustafel
  • Arzthaus / Dr. Spörri-Haus

  • 1838 erbaut durch Dr. J. Rebsamen von Tablat
  • 1842 Scheune und Stall
  • 1856 Kauf durch Dr. med. J. J. Spörri von Allenwil
  • 1850 Arzthaus der Ärztedynastie Spörri von Allenwil
  • Dr. Jakob Spörri 1822 - 1896
  • Dr. Karl Spörri 1860 - 1935
  • Dr. Karl Spörri 1904 – 1964
  • 2008 Renovation nach Dachstockbrand
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    26.03.2019. 10:32

    B07291

    Bahnhof Bauma

    SchlagworteHaustafel, Bahnhof, Bauma, SBB, TThB, Tösstalbahn, Bahnhof Bauma
    Jahr1910
    Standort
    Ordner
    KategorieHaustafel
  • Mit der Verbreitung der Heimarbeit wuchs die Bevölkerung des oberen Tösstals stark. Für den Austausch der Textilien genügten die herkömmlichen Pfade und Wege. Mit Beginn der Industrialisierung ab ca. 1820 brauchte es Strassen, auf denen die vielen Güter zuverlässig transportiert werden konnten. So erhielt auch das Tösstal anstelle des Tösslaufs eine Kantonsstrasse. Als dies nicht mehr genügte, wurde im Jahr 1871 die Tösstalbahn Gesellschaft gegründet und 1875 die Strecke Winterthur – Bauma gebaut.
  • Darauf folgte 1876 die Strecke nach Wald.
  • Im gleichen Jahr und erneut im Jahr 1877 wurden infolge Hochwassers die Geleise der Tösstalbahn an mehreren Stellen weggespült. Die Bahnlinie war für Wochen unterbrochen.
  • Nun sah sich die Zürcher Regierung zum Handeln veranlasst, und die Töss erhielt ein festes Bett mit Schwellen. Neben der Verbauung der Töss erfolgte das Wiederaufforsten grosser Teile des Tössberglandes.
  • Der Bahnhof Bauma war das Verkehrszentrum im Tösstal mit einer grössern Anzahl von Angestellten. Daher wurde schon sehr früh eine Sozialdemokratische Partei gegründet. Auch der Samariterverein war eine Nachfolgeorganisation des Samaritervereins der Tösstalbahn
  • 1875 Winterthur - Bauma Streckeneröffnung, 1951 elektrifiziert
  • 1876 Bauma - Wald- Rüti eröffnet, 1951 elektrifiziert
  • 1901 Bauma - Uerikon, 1947 elektrifiziert

  • Bahnhofshalle:
  • Französische Züge fuhren 1844 von Strassbourg nach Basel. Es war die erste internationale Bahnlinie der Welt.
  • - Nach der Gründung des schweizerischen Bundesstaates 1848 entstand ein Eisenbahngesetz und die Eisenbahngesellschaften bauten in rasantem Tempo Eisenbahnstrecken.
  • - Die Bahnhofshalle oder Wageneinstellhalle ist 104 m lang und 19 m breit und verfügt über keine Stütze.
  • - Sie ist in moderner Elementbauweise gebaut, so dass ein Ab- und Wiederaufbau günstig war.
  • - 1882 wurde die Halle in Basel zu klein, und man baute sie ab.
  • - In Olten diente sie nach dem Wiederaufbau als Schreinerei und Holzlager.
  • - 2015 wurde die Halle in Bauma neu aufgestellt. Die Dachträger verstärkte man, um das rund doppelte Gewicht einer allfälligen Schneelast auffangen zu können.
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    26.03.2019. 10:32

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